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Neuerscheinungen

Buchcover: Von Sachsen-Anhalt in die Welt, Autor: Heiner Lück (Hg.)

Heiner Lück (Hg.)

Von Sachsen-Anhalt in die Welt

Der Sachsenspiegel
als europäische Rechtsquelle

gebundene Ausgabe, 259 Seiten
ISBN 978-3-941226-36-4
78,00 €


Zum Inhalt

INHALTSVERZEICHNIS

Dan Sato
Der Sachsenspiegel in der japanischen Forschung

Jiři Šouša
Zu einigen Aspekten des Magdeburg-Leitmeritzer Rechts in Böhmen

Andrzej Gulczyński
Rechtsikonographische Aspekte alter polnischer Sachsenspiegeldrucke

Jolanta Karpavičienė
Der Sachsenspiegel in Litauen

Dirk Heirbaut
Am Anfang war das Lehnrecht!
Eike von Repgow als Lehnrechtsspezialist und die Entstehungsgeschichte des Sachsenspiegels

Alexander Rogatschewski
Zur Geschichte des Magdeburger Rechts und der städtischen Selbstverwaltung in Russland.
Die Stadt Belyj (17.–18. Jh.)

Mikola Kobylec’ky
Der Sachsenspiegel und seine Anwendung in der Ukraine

Ignacio Czeguhn
Rechtsbücher in Spanien

Dirk Moldt
Sächsisch-magdedurgisches Recht bei den Siebenbürger Sachsen

Autoren- und Herausgeberverzeichnis

 

Buchcover: Die Verhältnismäßigkeit von Eingriffen in die Berufsfreiheit, Autor: Mario Hunger

Mario Hunger

Die Verhältnismäßigkeit von
Eingriffen in die Berufsfreiheit
des Art. 12 Abs. 1 GG

broschierte Ausgabe, 230 Seiten
ISBN 978-3-941226-38-8
38,00 Euro


Zum Inhalt

Die Berufsfreiheit deckt einen wichtigen Lebensbereich ab, in dem der Einzelne, Unternehmen und der Staat agieren. Der Berufsfreiheit kommt es zu, viele verschiedene Interessen im beruflichen Lebens­bereich in Ausgleich zu bringen. Unter den Grundrechten des Grundgesetzes spielt das Berufsgrundrecht aus Art. 12 Abs. 1 Grundgesetz im Alltag, in der Rechtsprechung und in der Forschung und Lehre eine hervorgehobene Rolle.

Das Bundesverfassungsgericht hat der Berufsfreiheit früh mit seinem berühmten „Apothekenurteil“ von 1958 und der darin entwickelten sogenannten „Stufentheorie“ eine dogmatische Struktur gegeben. Das „Apothekenurteil“ leistete einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der allgemeinen Grundrechtsdogmatik. Im Besonderen gilt dies für die grundrechtsdogmatische Aus­arbeitung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes. Erstaunlicherweise hat die Berufsfreiheit selbst die weitere Entwicklung der Grundrechtsdogmatik nicht mit aufgenommen, sondern ist bei der „Stufentheorie“ stehen geblieben. Die im „Apothekenurteil“ entwickelte Struktur der Berufsfreiheit ist seit über einem halben Jahrhundert Allgemeingut des Berufsgrundrechts und wird dem Berufsgrundrecht bis heute zugrunde gelegt. In ihrer Formelhaftigkeit mit ihren unbestimmten Begriffen und vielen Abwägungen leitet sie scheinbar sicher durch das Dickicht der Grundrechtsprüfung.

Mario Hunger zeigt in seiner Arbeit die Unzulänglichkeiten der gängigen Konstruktion der Berufsfreiheit auf. Er zeichnet unter Aufgabe der für die „Stufentheorie“ notwendigen Gegenüberstellung der Begriffe Berufswahl und Berufsausübung einen Gegen­entwurf, der an die allgemeine Grundrechts- dogmatik anknüpfen soll. Für die Beurteilung der Verfassungsmäßigkeit von Eingriffen in das Berufsgrundrecht entwickelt er einen differenzierten Maßstab „ohne Stufen“. Er arbeitet dabei Kriterien für die Anwendung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes beim Berufsgrundrecht heraus. Mario Hunger zeigt eine Konstruktion der Berufsfreiheit auf, die Anschluss an die allgemeine Grundrechtsdogmatik hält.